Mündliche Prüfung

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Nachdem die Gutachten zu Ihrer schriftlichen Promotionsleistung eingegangen sind, folgt die mündliche Prüfung. Diese Promotionsprüfung findet entweder in Form einer Disputation vor dem Prüfungsausschuss oder in Form von zwei mündlichen Einzelprüfungen statt.

Im Falle einer temporär inhaltsgeschützten Promotion erfolgt die Promotionsprüfung als Disputation vor dem Prüfungsausschuss nicht öffentlich.

Disputation oder zwei Einzelprüfungen

Die Disputation findet vor dem Prüfungsausschuss statt:

  • zur Erlangung der Grade Dr. med., Dr. med. dent. und Dr. rer. medic., wenn der Mittelwert der Gutachtennoten für die schriftliche Promotionsleistung gleich oder besser 1,0 (magna cum laude) ist und Sie bei der Eröffnung des Verfahrens die Disputation gewünscht haben
  • zur Erlangung der Grade PhD und MD/PhD
  • bei einer temporär inhaltsgeschützten Monografie
  • wenn ein Gutachten auch nach Überarbeitung "non sufficit" bescheinigt
  • als Wiederholungsprüfung bei Nichtbestehen der Promotionsprüfung

In allen anderen Fällen findet die Promotionsprüfung in zwei mündlichen Einzelprüfungen von je 30 Minuten Dauer statt: Die Prüfer und Prüferinnen, die Hochschullehrer sein müssen, dürfen die Dissertation weder betreuen noch begutachten. Sie dürfen auch nicht der Arbeitsgruppe des oder der Promovierenden angehören.

Die Promotionsprüfung findet unter Anwesenheit einer Beisitzerin oder eines Beisitzers öffentlich statt. In der Einzelprüfung stellt die oder der Promovierende Fragestellung, Methodik und Ergebnisse der Dissertation in maximal 15 Minuten dar. Ein fachliches Prüfungsgespräch schließt sich an. Die Prüfung soll 30 Minuten nicht überschreiben. Im Anschluss wird Ihnen das Prüfungsergebnis mitgeteilt.