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Dissertation

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Für die Grade Dr. med., Dr. med. dent. und Dr. rer. medic. können Sie als schriftliche Promotionsleistung (Dissertation) entweder eine bestimmte Anzahl von Publikationen (Publikationspromotion) oder eine Monographie vorlegen.

Für die Grade PhD und MD/PhD ist die Publikationspromotion vorgesehen.

Bitte beachten Sie:

  • Die schriftliche Promotionsleistung für den PhD oder den MD/PhD sollte in englischer Sprache abgefasst werden.
  • Das Veröffentlichungsdatum der letzten Publikation darf nicht länger als ein Jahr vor der Eröffnung des Promotionsverfahrens zurückliegen.
  • NEU: Publikationen, die bereits von einer Fachzeitschrift akzeptiert, jedoch noch nicht veröffentlicht wurden, können eingereicht werden, wenn für die veröffentlichte Version keine inhaltlichen Änderungen mehr vorgenommen werden.
  • Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu Journalen und geteilten (Erst-)Autorenschaften.
  • Bitte achten Sie darauf, als Titel Ihrer Dissertation nicht den Titel Ihrer Publikation oder einer Ihrer Publikationen zu übernehmen. Das hat zum einen rechtliche Gründe: Es ist unklar, ob auch am Titel eines Aufsatzes die anderen Autorinnen und Autoren oder das Journal einen Schutzanspruch geltend machen können. Zum anderen wären zwei verschiedene Werke – eine Promotionsschrift und ein Zeitschriftenaufsatz – unter dem gleichen Titel katalogisiert, was bibliographisch ungünstig ist. Und schließlich sollte der Titel Ihrer Promotionsschrift handlicher und verständlicher sein als es der Titel einer sehr spezifischen Publikation im Allgemeinen ist.

Monographie

Für den Dr. med., den Dr. med. dent. und den Dr. rer. medic. kann eine Monographie eingereicht werden.

Bei der Abfassung einer Monographie in englischer Sprache kann die Promotionskommission die sprachliche Qualität der Arbeit durch ein Sprachgutachten überprüfen lassen. Die Kosten dafür trägt der oder die Promovierende.

Geschlechtergerechte Sprache

Bitte beachten Sie auch die Regeln zur geschlechtergerechten Sprache an der Charité. Hinweise hierzu finden Sie auf den Webseiten der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten.

 

Eine temporär inhaltsgeschützte Monographie ist nach Genehmigung durch die Promotionskommission möglich. Der Antrag ist bei der Registrierung des Promotionsvorhabens einzureichen. Näheres entnehmen Sie bitte der Rubrik Registrierung.

Für die Promotion zum PhD oder zum MD/PhD kann eine Monographie oder eine temporär inhaltsgeschützte Monographie eingereicht werden, wenn dies vor Aufnahme des Promotionsvorhabens bei der Registrierung durch die Promotionskommission genehmigt wird. Näheres entnehmen Sie bitte der Rubrik Registrierung.

Beratung zur Statistik & Beratung zu qualitativen Methoden

Sie planen ein Promotionsvorhaben, das einen relevanten statistischen Teil umfasst, und wollen mittels einer Monographie promovieren? Dann informieren Sie sich bitte auf dieser Seite über die verpflichtende Statistik-Beratung.

Sie planen ein Promotionsvorhaben, das einen relevanten Teil qualitativer Methodik umfasst, und wollen mittels einer Monographie promovieren? Dann informieren Sie sich bitte auf dieser Seite über die verpflichtende Beratung zu qualitativen Methoden.

Publikationspromotion

Für den Dr. med., den Dr. med. dent. und den Dr. rer. medic. wird als schriftliche Promotionsleistung (Dissertation) mindestens eine Originalpublikation als Erstautor bzw. als Erstautorin in einer "peer-reviewed" Fachzeitschrift sowie ein in der Regel 5.000 bis 10.000 Wörter umfassender Manteltext vorgelegt. NEU: Insgesamt können bis zu drei Originalpublikationen in Fachzeitschriften mit Peer Review vorgelegt werden.

(NEU: Die frühere Regel, dass der Manteltext nicht mehr als 40 Referenzen enthalten sollte, wurde abgeschafft. Maximal können nun drei "peer-reviewed" Originalpublikationen vorgelegt werden. Darunter muss mindestens eine Publikation als Erstautor bzw. als Erstautorin enthalten sein.)

Die schriftliche Promotionsleistung ist in deutscher oder englischer Sprache abzufassen.

Für den PhD und den MD/PhD werden als schriftliche Promotionsleistung (Dissertation)

  • mindestens eine Originalpublikation als Erstautorin/ als Erstautor in einer international führenden Fachzeitschrift mit Peer Review oder
  • drei Originalpublikationen in Fachzeitschriften mit Peer Review mit mindestens einer Erstautorenschaft

    sowie (in beiden Fällen)
     
  • ein in der Regel 5.000 bis 10.000 Wörter umfassender Manteltext vorgelegt (NEU: Die frühere Regel, dass der Manteltext nicht mehr als 40 Referenzen enthalten sollte, wurde abgeschafft.).

NEU: Bei einer Originalpublikation als Erstautorin/ als Erstautor in einer international führenden Fachzeitschrift mit Peer Review können zusätzlich bis zu zwei weitere Originalpublikationen in Fachzeitschriften mit Peer Review eingereicht werden. Bei diesen Fachzeitschriften braucht es sich nicht um international führende Fachzeitschriften zu handeln. Sie können Erstautorin/ Erstautor oder Co-Autorin/ Co-Autor sein.

Der Manteltext

Die Publikationspromotion muss von einem Manteltext begleitet sein, der Ihre Publikation(en) im Zusammenhang Ihrer wissenschaftlichen Arbeit und Ihrer Arbeitsgruppe darstellt. Seine Funktion ist es, Ihre wissenschaftliche Leistung in einen weiteren Kontext einzuordnen und Informationen zur Verfügung zu stellen, die in isolierten Publikationen – anders als bei einer Monographie – meist nicht untergebracht werden können.

Bitte beachten Sie, dass der Manteltext nicht einfach Copy & Paste aus Textbausteinen Ihrer Publikation(en) zusammengesetzt sein darf, und zwar auch dann nicht, wenn Sie diese Textbausteine aus einer anderen Sprache übersetzt haben! Beachten Sie bitte auch, dass der Manteltext Teil Ihrer schriftlichen Promotionsleistung ist. Das bedeutet: Er wird zusammen mit Ihren Publikationen durch die Gutachter bewertet.

Der Manteltext muss deshalb wissenschaftlichen Ansprüchen genügen und zusammen mit Ihrer(n) Publikation(en) Ihre Fähigkeit zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit in dem Promotionsfach nachweisen. Er sollte in der Regel 5.000 bis 10.000 Wörter exklusive Leerzeichen und Referenzen umfassen (NEU: Die frühere Regel, dass der Manteltext nicht mehr als 40 Referenzen enthalten sollte, wurde abgeschafft.). Dies sind allerdings bloße Richtwerte. Abweichungen von diesen Vorgaben sind in begründeten Fällen möglich.

Wenn Sie Abbildungen, Tabellen, Texte etc. aus der Publikation/ den Publikationen entnehmen, die Sie vorlegen, machen Sie dies bitte durch ein korrektes Zitat kenntlich! Wenn Sie nicht der einzige Autor/ die einzige Autorin einer Publikation sind, dürfen Sie die Publikation nicht so behandeln, als wären alle Texte, Abbildungen, Tabellen etc. darin Ihr Eigentum.

Idealerweise hat Ihr Manteltext folgende Struktur: Nach (i) der ausführlichen Einleitung, die auch den Forschungsstand und die Bedeutung der Arbeit für das engere Fachgebiet erläutert, folgen (ii) die Schilderung der Methodik unter besonderer Berücksichtigung Ihres eigenen Anteils, (iii) eine vertiefte Darstellung der wesentlichen neuen Ergebnisse sowie (iv) eine Darstellung von sich ergebenden klinischen Anwendungen, von möglichen Limitationen Ihrer Arbeit und von weiterführenden wissenschaftlichen Fragestellungen. Bei Arbeiten mit mehreren Autoren/ Autorinnen müssen Sie Ihren eigenen Beitrag in Bezug auf Inhalt und Umfang detailliert darstellen.

Bitte geben Sie im Literaturverzeichnis – ungeachtet der verwendeten Zitiermethodik – alle Autoren/ Autorinnen einer Publikation an! "Et. al." ist nicht gestattet! Beachten Sie bitte auch die Hinweise der Geschäftsstelle Gute wissenschaftliche Praxis zur Ausarbeitung der Promotionsschrift!

Ergänzend finden Sie unter Links & Downloads ein Formular für eine tabellarische Zusammenfassung der wesentlichen Punkte aus Ihrem Manteltext. Diese Zusammenfassung müssen Sie nicht in Ihre Dissertation mit einbinden, sondern lediglich mit den sonstigen Unterlagen bei der Eröffnung vorlegen. Diese Zusammenfassung dient vor allem Ihnen und der Promotionskommission dazu, überblicksartig die wesentlichen Punkte vor Augen zu haben.

Der Manteltext - das Wichtigste in Kürze

Der Manteltext

  • ist Bestandteil der Dissertation und wird auch bewertet,
  • ordnet die Publikation(en) in den Kontext Ihrer wissenschaftlichen Arbeit ein,
  • muss ein eigenständiger wissenschaftlicher Text sein,
  • umfasst in der Regel 5.000 bis 10.000 Wörter
  • hat folgende Struktur:
    1. Einleitung, Forschungsstand, Bedeutung der Arbeit für das Fachgebiet
    2. Methodik
    3. Ergebnisse
    4. Klinische Anwendungen, Limitationen der Arbeit, weiterführende Fragen

  • enthält eine ausführliche Darstellung Ihres eigenen Anteils an der Publikation/ den Publikationen

Beachten Sie bitte:

  • Der Manteltext darf keine Collage aus Textteilen von Publikationen sein.
  • Der Manteltext darf nicht die Übersetzung von einer Publikation oder von Teilen einer Publikation sein.
  • Der Manteltext muss die üblichen Vorgaben zur Zitation erfüllen: Wenn Texte oder Abbildungen übernommen werden, müssen Sie dies durch Zitat kenntlich machen. Dies gilt auch für die Publikation(en), die Sie in Ihre Dissertation eingebunden haben.