Promotionsordnung 2012

Das Team des Promotionsbüros der Charité – Universitätsmedizin Berlin informiert hier über die Promotionsordnung 2012, kurz: PO 2012.

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Eröffnung des Promotionsverfahrens

Wenn Sie Ihre schriftliche Promotionsleistung fertiggestellt haben, können Sie im Promotionsbüro den Antrag auf Eröffnung Ihres Promotionsverfahrens stellen. Dabei beachten Sie bitte Folgendes:

  • Rechtsgrundlage ist die "Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät CharitéUniversitätsmedizin Berlin vom 03.12.2012".
  • Der Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens ist schriftlich beim Vorsitzenden der Promotionskommission zu stellen.
  • Für die Eröffnung des Promotionsverfahrens ist Ihre persönliche Anwesenheit notwendig.

Die einzureichenden Unterlagen variieren – je nachdem, ob es sich um eine Publikationspromotion oder um eine Promotion mittels Monografie handelt.

Impact Factors im Intranet

Im Intranet der Charité finden Sie eine Übersicht der Impact Factors für Zeitschriften, geordnet nach Fachgebieten in alphabetischer Reihenfolge.

Predatory Open Access Publishing

Mit diesem Begriff wird eine Publikationspraxis bzw. genauer: ein Geschäftsmodell bezeichnet, bei dem vorgebliche Fachzeitschriften für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Artikel eine Gebühr erheben, ein Qualitätssicherungsprozess etwa durch Peer Review jedoch unterbleibt und keine redaktionelle Bearbeitung gewährleistet ist. Bisweilen wird eine Qualitätssicherung auch nur vorgetäuscht: Die Gutachter oder die Mitglieder des Editorial Boards existieren nicht oder haben sich niemals bereit erklärt, diese Funktion zu übernehmen. Manchmal wird zunächst eine unentgeltliche Veröffentlichung suggeriert, nach Einreichung jedoch werden dann plötzlich Publikationsgebühren erhoben. Die Designs oder Namen der Predatory Journals sind häufig in Anlehnung an renommierte Journals gewählt und sollen den Eindruck erwecken, dass es sich um eben diese renommierten Journals handelt.

Derartige Praktiken sind mit Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis unvereinbar und bewegen sich eventuell im Bereich des zivil- und strafrechtlich Relevanten.

Publikationen, die in derartigen Journalen erschienen sind, werden an der Charité - Universitätsmedizin Berlin nicht als schriftliche Promotionsleistung anerkannt!

Bitte prüfen Sie genau, bevor Sie ein Journal für eine Publikation ins Auge fassen! Vielleicht kann Ihnen die Checkliste von Think!Check!Submit! dabei behilflich sein. BIH QUEST informiert ebenfalls über das Phänomen sowie generell über das Open Access Publizieren und stellt eine "whitelist" seriöser Open Access Journale zur Verfügung.

Publikationspromotion mit Erstautorenschaft aus einem Top-Journal: Liste der einzureichenden Unterlagen

  • Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens
    Der Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens ist schriftlich zu stellen. Eine Gestaltungsvorlage finden Sie unter Links & Downloads.
  • 3 Exemplare der Dissertation
    Drei auf eigene Kosten angefertigte und fest gebundene Exemplare (keine Ringbindung) der Dissertation im DIN-A4-Format: Das verbindliche, von der Fakultät vorgegebene Muster für die Gestaltung des Deckblattes finden Sie unter Links & Downloads.
    Die Dissertation ist wie folgt zu gliedern:

    • Deckblatt
    • Inhaltsverzeichnis
    • Abstract (maximal 400 Worte, jeweils in Deutsch und Englisch)
    • Manteltext: eine knappe, i. d. R. etwa 20 Seiten umfassende Darstellung des Forschungsstandes, vertiefte Schilderung der Methodik, der wesentlichen neuen Ergebnisse, der sich daraus ergebenden klinischen Anwendungen oder weiterführenden wissenschaftlichen Fragestellungen
    • ausführliche Anteilserklärung / eidesstattliche Versicherung (mit Ihrer Unterschrift)
    • Auszug aus der Journal Summary List (ISI Web of KnowledgeSM): Bitte benutzen Sie ausschließlich diesen Link und markieren Sie die entsprechende Zeitschrift.
    • Druckexemplar der ausgewählten Publikation
    • Lebenslauf (mit Ihrer Unterschrift)
    • komplette Publikationsliste
    • Danksagung

  • Lebenslauf für Akte
    Ein von Ihnen unterschriebener Lebenslauf für die Akte ist separat vorzulegen. Der Lebenslauf sollte Angaben über Studiengänge, Berufstätigkeit, den Erwerb akademischer Grade und frühere Promotionsversuche enthalten. Studiengänge und verliehene akademische Grade sind durch Zeugnisse zu belegen.
  • Zeugnis / Diplomurkunde / Masterurkunde
    Es ist möglich, entweder eine beglaubigte Kopie des Hochschulzeugnisses / der Diplomurkunde / der Masterurkunde / des Zeugnisses über die Ärztliche beziehungsweise Zahnärztliche Prüfung vorzulegen oder eine unbeglaubigte Fotokopie, wobei hier die Originalurkunde zur Kontrolle mit vorzulegen ist. Studierende der Charité legen eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung vor.
    Ärztinnen und Ärzte legen ebenfalls ihre Approbationsurkunde und gegebenenfalls die Facharzturkunde vor.
  • Publikationsliste
    Eine komplette Publikationsliste mit Angabe des Impact Factors ist für die Akte bitte separat vorzulegen. Beachten Sie bitte, dass diese auch in die Exemplare Ihrer Dissertation nach dem Lebenslauf einzubinden ist.
  • eidesstattliche Versicherung / Anteilserklärung
    Der Anteilserklärung muss komplett und ausführlich zu entnehmen sein, welche eigenständige wissenschaftliche Leistung Sie zu dieser Publikation beigetragen haben. Wünschenswert wäre ein konkreter Bezug auf Teile der Publikation wie Abbildungen/Ergebnisse. Wenn es sich um eine geteilte Erstautorenschaft handelt, dann muss von beiden eine ausführliche Erklärung dazu abgegeben werden. Beide sind mit Originalunterschriften einschließlich Ihres Betreuers / Ihrer Betreuerin zu der Akte vorzulegen.
    Die eidesstattliche Versicherung mit der ausführlichen Anteilserklärung zu Ihrem Eigenanteil ist in Ihre Dissertation einzubinden. Auf diesem Exemplar müssen nur Sie unterschreiben. Die verbindliche Vorlage finden Sie unter Links & Downloads.
  • Auszug aus der Journal Summary List
    Aus dem Auszug aus der Journal Summary List (ISI Web of KnowledgeSM) muss eindeutig hervorgehen, dass es sich bei dem Journal um ein Top-Journal handelt. In die Vorauswahl kommen die ersten 30 Prozent der nach Impact Factor sortierten Journale des Fachgebietes. Der jeweilige Eigenfaktor des Journals muss bei 0,01 oder höher liegen. Bitte benutzen Sie ausschließlich diesen Link und markieren Sie die entsprechende Zeitschrift.
  • Druckexemplar der Publikation
    Als schriftliche Promotionsleistung wird eine "peer reviewed" Originalpublikation als alleiniger Erstautor, als alleinige Erstautorin in einer führenden Fachzeitschrift aus der Medizin oder den Gesundheitswissenschaften eingereicht.
    Über die Anerkennung von Publikationen mit geteilter Erstautorenschaft, die bereits in einem anderen Promotionsverfahren genutzt wurden, entscheidet die Promotionskommission.
    Es muss sich um in selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit verfasste Darstellungen von Forschungsarbeiten und ihrer Ergebnisse handeln, die einen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis zum Gegenstand haben. Die in der Publikation zugrunde liegenden wissenschaftlichen Leistungen müssen an der Medizinischen Fakultät CharitéUniversitätsmedizin Berlin oder in Kooperation mit dieser Fakultät entstanden sein.
    Das Erscheinungsjahr dieser Publikation darf nicht länger als ein Jahr vor der Eröffnung des Promotionsverfahrens zurückliegen. Über Ausnahmen entscheidet die Promotionskommission.
  • Abstract
    Es ist ein deutscher und ein englischsprachiger Abstract Ihrer Arbeit mit jeweils maximal 400 Wörtern vorzulegen, der vom Zeitschriftenverlag nicht mit Copyright belegt ist, beziehungsweise der Originalabstract, wenn dem keine rechtlichen Gründe entgegenstehen.
  • Gutachtervorschlagbogen
    Ein von der betreuenden Person (Hochschullehrerin/Hochschullehrer) unterschriebener und gestempelter Vordruck mit 6 Gutachtervorschlägen (davon bitte mindestens 4 externe Gutachter). Das Formular finden Sie unter Links & Downloads.
  • Führungszeugnis
    Ein polizeiliches Führungszeugnis, welches am Tage der Einreichung nicht älter als 8 Wochen sein darf
  • Primärdaten
    Eine getreue und komplette Kopie des Primärdatensatzes der zugrunde liegenden Arbeiten in einer digitalen Form, die die retrospektive Zuordnung der Ergebnisse zu den Primärdaten zulässt: Bei servergesicherten Daten muss ein Schreiben der zuständigen Person, die für den Server zuständig ist, vorgelegt werden. In diesem muss der Zugangsweg offenbart werden und die Speicherung über 10 Jahre nach Eröffnung des Promotionsverfahrens sichergestellt sein. Bei Primärdatensätzen, die Personendaten beinhalten, muss eine geeignete Pseudonymisierung erfolgen. Die zugehörige Zuordnungstabelle ist von dem oder der Promovierenden 10 Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der Geschäftsstelle "Gute Wissenschaftliche Praxis" vorzulegen.
  • Dissertation elektronisch
    Komplette Version als PDF-Datei auf einem Datenträger (Stick oder CD/DVD)
  • Teilnahmenachweis Pflichtvorlesung "Gute Wissenschaftliche Praxis"
    In § 1 Abs. 2 der Satzung der Charité zur Sicherung Guter Wissenschaftlicher Praxis ist festgelegt, dass die Teilnahme am Kurs "Gute Wissenschaftliche Praxis" für Promovierende verpflichtend ist.
  • Ausweis oder Pass
    Sie müssen sich bei der Antragstellung durch ein gültiges Personaldokument ausweisen können.

Publikationspromotion mit mindestens drei Publikationen: Liste der einzureichenden Unterlagen

  • Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens
    Der Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens ist schriftlich zu stellen. Eine Gestaltungsvorlage finden Sie unter "Links & Downloads".
  • 3 Exemplare der Dissertation
    Drei auf eigene Kosten angefertigte und fest gebundene Exemplare (keine Ringbindung) der Dissertation im DIN-A4-Format: Das verbindliche, von der Fakultät vorgegebene Muster für die Gestaltung des Deckblattes finden Sie unter "Links & Downloads".
    Die Dissertation ist wie folgt zu gliedern:

    • Deckblatt
    • Inhaltsverzeichnis
    • Zusammenfassung – i. d. R. etwa 20 Seiten (ohne Literaturverzeichnis) mit folgender Gliederung:

      • Abstract (maximal 400 Worte, jeweils in Deutsch und Englisch)
      • Einführung
      • Material und Methodik
      • Ergebnisse
      • Diskussion
      • Literaturverzeichnis - geben Sie bitte – ungeachtet der verwendeten Zitiermethodik – nach Möglichkeit alle Autor/inn/en an.

    • Anteilserklärung / eidesstattliche Versicherung (mit Ihrer Unterschrift)
    • Druckexemplare der ausgewählten Publikationen
    • Lebenslauf (mit Ihrer Unterschrift)
    • komplette Publikationsliste
    • Danksagung

  • Lebenslauf für Akte
    Ein von Ihnen unterschriebener Lebenslauf für die Akte ist separat vorzulegen. Der Lebenslauf sollte Angaben über Studiengänge, Berufstätigkeit, den Erwerb akademischer Grade und frühere Promotionsversuche enthalten. Studiengänge und verliehene akademische Grade sind durch Zeugnisse zu belegen.
  • Zeugnis / Diplomurkunde / Masterurkunde
    Es ist möglich, entweder eine beglaubigte Kopie des Hochschulzeugnisses / der Diplomurkunde / der Masterurkunde / des Zeugnisses über die Ärztliche beziehungsweise Zahnärztliche Prüfung vorzulegen oder eine unbeglaubigte Fotokopie, wobei hier die Originalurkunde zur Kontrolle mit vorzulegen ist. Studierende der Charité legen eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung vor.
    Ärztinnen und Ärzte legen ebenfalls ihre Approbationsurkunde und gegebenenfalls die Facharzturkunde vor.
  • Publikationsliste
    Eine komplette Publikationsliste mit Angabe des Impact Factors ist für die Akte bitte separat vorzulegen. Beachten Sie bitte, dass diese auch in die Exemplare Ihrer Dissertation nach dem Lebenslauf einzubinden ist.
  • ausgewählte Publikationen
    Eine Liste der ausgewählten Publikationen mit Angabe des Impact Factors
  • eidesstattliche Versicherung / Anteilserklärung
    Der Anteilserklärung muss komplett und ausführlich zu entnehmen sein, welche eigenständige wissenschaftliche Leistung Sie zu dieser Publikation beigetragen haben. Wünschenswert wäre ein konkreter Bezug auf Teile der Publikation wie Abbildungen/Ergebnisse. Wenn es sich um eine geteilte Erstautorenschaft handelt, dann muss von beiden eine ausführliche Erklärung dazu abgegeben werden. Beide sind mit Originalunterschriften einschließlich Ihres Betreuers / Ihrer Betreuerin zu der Akte vorzulegen.
    Die eidesstattliche Versicherung mit der ausführlichen Anteilserklärung zu Ihrem Eigenanteil ist in Ihre Dissertation einzubinden. Auf diesem Exemplar müssen nur Sie unterschreiben. Die verbindliche Vorlage finden Sie unter "Links & Downloads".
  • Druckexemplare der Publikationen
    Als schriftliche Promotionsleistung werden mindestens 3 Originalpublikationen, davon mindestens eine Erstautorenschaft in relevanten, "peer reviewed" Fachzeitschriften eingereicht. Über die Anerkennung der Fachzeitschrift entscheidet im Zweifel die Promotionskommission. Über die Anerkennung von Publikationen mit geteilter Erstautorenschaft, die bereits in einem anderen Promotionsverfahren genutzt wurden, entscheidet die Promotionskommission.
    Es muss sich um in selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit verfasste Darstellungen von Forschungsarbeiten und ihrer Ergebnisse handeln, die einen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis zum Gegenstand haben. Die den Publikationen zugrunde liegenden wissenschaftlichen Leistungen müssen an der Medizinischen Fakultät CharitéUniversitätsmedizin Berlin oder in Kooperation mit dieser Fakultät entstanden sein.
    Das Erscheinungsjahr der letzten Publikation darf nicht länger als ein Jahr vor der Eröffnung des Promotionsverfahrens zurückliegen. Über Ausnahmen entscheidet die Promotionskommission.
  • Zusammenfassung
    Wir benötigen Ihre Zusammenfassung aus der Dissertation noch einmal separat für die Akte. Die Zusammenfassung soll den Inhalt der ausgewählten Publikationen auf maximal 20 Seiten adäquat wiedergeben und ist zu gliedern in: Titel, Autor/Autorin, Abstract in Deutsch und Englisch (je maximal 400 Wörter), Einleitung, Zielstellung, Methodik, Ergebnisse, Diskussion, Literaturverzeichnis (bei den darin aufgeführten Schriften nennen Sie bitte nach Möglichkeit alle Autor/inn/en!)
  • Gutachtervorschlagbogen
    Ein von der betreuenden Person (Hochschullehrerin/Hochschullehrer) unterschriebener und gestempelter Vordruck mit 6 Gutachtervorschlägen (davon bitte mindestens 4 externe Gutachter). Das Formular finden Sie unter "Links & Downloads".
  • Führungszeugnis
    Ein polizeiliches Führungszeugnis, welches am Tage der Einreichung nicht älter als 8 Wochen sein darf
  • Primärdaten
    Eine getreue und komplette Kopie des Primärdatensatzes der zugrunde liegenden Arbeiten in einer digitalen Form, die die retrospektive Zuordnung der Ergebnisse zu den Primärdaten zulässt: Bei servergesicherten Daten muss ein Schreiben der zuständigen Person, die für den Server zuständig ist, vorgelegt werden. In diesem muss der Zugangsweg offenbart werden und die Speicherung über 10 Jahre nach Eröffnung des Promotionsverfahrens sichergestellt sein. Bei Primärdatensätzen, die Personendaten beinhalten, muss eine geeignete Pseudonymisierung erfolgen. Die zugehörige Zuordnungstabelle ist von dem oder der Promovierenden 10 Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der Geschäftsstelle "Gute Wissenschaftliche Praxis" vorzulegen.
  • Dissertation elektronisch
    Komplette Version als PDF-Datei auf einem Datenträger (Stick oder CD/DVD)
  • Teilnahmenachweis Pflichtvorlesung "Gute Wissenschaftliche Praxis"
    In § 1 Abs. 2 der Satzung der Charité zur Sicherung Guter Wissenschaftlicher Praxis ist festgelegt, dass die Teilnahme am Kurs "Gute Wissenschaftliche Praxis" für Promovierende verpflichtend ist.
  • Ausweis oder Pass
    Sie müssen sich bei der Antragstellung durch ein gültiges Personaldokument ausweisen können.

Definition Top-Journal

Der Fakultätsrat hat durch Beschluss in seiner Sitzung am 4. Juli 2018 die Definition eines Top-Journals neu gefasst:

Als Top-Journal (international führende Fachzeitschrift mit Peer Review) gilt eine Fachzeitschrift, die unter den nach Impact Factor in absteigender Reihenfolge (Journal Citation Reports SCIE, SSCI) gelisteten Fachzeitschriften eines Fachgebietes unter den oberen 25 Prozent (statt wie bisher 30 Prozent) angesiedelt ist.

Ferner können Journale, die nicht in den oberen 25 Prozent liegen, auf begründeten Antrag aus dem Kreis der Promotionskommission oder einer Person, die zur Betreuung von Promotionen an der Charité berechtigt ist, in die Gruppe der Top-Journale aufgenommen werden. Ein solcher begründeter Antrag kann von den dazu berechtigten Personen jederzeit an den Vorsitzenden der Promotionskommission gestellt werden.

Bitte beachten Sie:
Für Sie und Ihre Publikation ist der Zeitpunkt des Erscheinens Ihrer betreffenden Publikation maßgeblich. Sollte die Veröffentlichung vor dem 4. Juli 2018 erfolgt sein, gilt für Sie die vormalige Definition: Als Top-Journal (international führende Fachzeitschrift mit Peer Review) gilt eine Fachzeitschrift, die unter den nach Impact Factor in absteigender Reihenfolge (Journal Citation Reports SCIE, SSCI) gelisteten Fachzeitschriften eines Fachgebietes unter den oberen 30 Prozent angesiedelt ist und einen Eigenfaktor von mindestens 0,1 aufweist.

Unterlagen in elektronischer Form

Beachten Sie bitte weiterhin, dass ein Teil der Unterlagen in elektronischer Form vorliegen muss:

Top-Journal
Bitte übermitteln Sie den Antrag, den Lebenslauf, die komplette Publikationsliste, eidesstattliche Versicherung / Anteilserklärung (ohne Unterschriften), den Auszug aus der Journal Summary List (ISi Web of KnowledgeSM), den Manteltext (Zusammenfassung) einschließlich Abtracts, die Publikation und den Gutachtervorschlagbogen zusammengefasst in einem Dokument (Word-Datei oder PDF-Datei) auf einem Datenträger oder per E-Mail an promotionsbuero(at)charite.de.

Publikationspromotion mit mindestens 3 Veröffentlichungen
Bitte übermitteln Sie den Antrag, den Lebenslauf, die Liste ausgewählter Publikation mit IF, eidesstattliche Versicherung / Anteilserklärung (ohne Unterschriften), den Manteltext einschließlich Abstracts und den Gutachtervorschlagbogen zusammengefasst in einem Dokument (Word-Datei oder PDF-Datei) auf einem Datenträger oder per E-Mail an promotionsbuero(at)charite.de.

Promotion mittels Monographie: Liste der einzureichenden Unterlagen

  • Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens
    Der Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens ist schriftlich zu stellen. Eine Gestaltungsvorlage finden Sie unter Links & Downloads.
  • 3 Exemplare der Dissertation

    • Im Falle einer temporär inhaltsgeschützten Promotion ist das Bewilligungsschreiben der Promotionskommission mit Angabe der Befristung einzubinden.
    • den Titel der Arbeit auf dem verbindlich vorgegebenen Deckblatt: Das verbindliche, von der Fakultät vorgegebene Muster für die Gestaltung des Deckblattes finden Sie unter Links & Downloads.
    • Vorwort: - bei Übernahme von beispielsweise bereits veröffentlichten Ergebnissen mit einem eindeutigen Hinweis auf die Vorabpublikation
    • Inhaltsverzeichnis
    • gegebenenfalls Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
    • ein Abstract in Deutsch und Englisch mit jeweils maximal 400 Wörtern 
    • die Monographie
    • eine von Ihnen zu unterschreibende Versicherung, dass Sie keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt, die "Satzung der Charité zur Sicherung Guter Wissenschaftlicher Praxis" und die Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) zur Autorenschaft eingehalten haben: Die verbindliche Vorlage finden Sie unter Links & Downloads.
    • eine schriftliche Erklärung über Art und Umfang der Mitwirkung bei der Bearbeitung des Forschungsthemas und bei der Erstellung etwaiger Publikationen (Anteilserklärung)
    • Der von Ihnen unterschriebene Lebenslauf sollte Angaben über Studiengänge, Berufstätigkeit, den Erwerb akademischer Grade und frühere Promotionsversuche enthalten. Studiengänge und verliehene akademische Grade sind durch Zeugnisse zu belegen.
    • eine vollständige Publikationsliste
    • Danksagung

  • Zeugnis / Diplomurkunde / Masterurkunde
    Es ist möglich, entweder eine beglaubigte Kopie des Hochschulzeugnisses / der Diplomurkunde / der Masterurkunde / des Zeugnisses über die Ärztliche beziehungsweise Zahnärztliche Prüfung vorzulegen oder eine unbeglaubigte Fotokopie, wobei hier die Originalurkunde zur Kontrolle mit vorzulegen ist. Studierende der Charité legen eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung vor.
    Ärztinnen und Ärzte legen ebenfalls ihre Approbationsurkunde und gegebenenfalls die Facharzturkunde vor.
  • Lebenslauf für Akte
    Ein von Ihnen unterschriebener Lebenslauf für die Akte ist separat vorzulegen. Der Lebenslauf sollte Angaben über Studiengänge, Berufstätigkeit, den Erwerb akademischer Grade und frühere Promotionsversuche enthalten. Studiengänge und verliehene akademische Grade sind durch Zeugnisse zu belegen.
  • Publikationsliste für Akte (sofern vorhanden)
    Eine Publikationsliste ist für die Akte separat vorzulegen.
  • eidesstattliche Versicherung und Anteilserklärung
    Ein Exemplar der eidesstattlichen Versicherung und gegebenenfalls die Anteilserklärung ist separat vorzulegen: Sollten Sie Daten, die Sie in Ihrer Monographie nutzen, bereits publiziert haben, dann ist die Anteilserklärung auszufüllen. Die verbindliche Vorlage finden Sie unter Links & Downloads.
    Die eidesstattliche Versicherung / Anteilserklärung ist am Ende der Dissertation mit einzubinden: Auf der Anteilserklärung, die sich in der Dissertation befindet, müssen nur Sie unterschreiben.
    Auf dem Exemplar, welches Sie separat zur Akte vorlegen, müssen Sie und Ihre betreuende Person unterschreiben.
  • Deckblatt / Abstract in Deutsch und Englisch
    Ein gesondertes, nicht gebundenes Exemplar des Abstracts der Dissertation in Deutsch und Englisch und das Deckblatt sind für die Akte vorzulegen.
  • Gutachtervorschlagbogen
    Ein von der betreuenden Person (Hochschullehrerin/Hochschullehrer) unterschriebener und gestempelter Vordruck mit 6 Gutachtervorschlägen (davon bitte mindestens 4 externe Gutachter). Das Formular finden Sie unter Links & Downloads.
  • Führungszeugnis
    Ein polizeiliches Führungszeugnis, welches am Tage der Einreichung nicht älter als 8 Wochen sein darf.
  • Primärdaten
    Eine getreue und komplette Kopie des Primärdatensatzes der zugrunde liegenden Arbeiten in einer digitalen Form, die die retrospektive Zuordnung der Ergebnisse zu den Primärdaten zulässt: Bei servergesicherten Daten muss ein Schreiben der zuständigen Person, die für den Server zuständig ist, vorgelegt werden. In diesem muss der Zugangsweg offenbart werden und die Speicherung über 10 Jahre nach Eröffnung des Promotionsverfahrens sichergestellt sein. Bei Primärdatensätzen, die Personendaten beinhalten, muss eine geeignete Pseudonymisierung erfolgen. Die zugehörige Zuordnungstabelle ist von dem oder der Promovierenden 10 Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der Geschäftsstelle "Gute Wissenschaftliche Praxis" vorzulegen.
  • Dissertation elektronisch
    Komplette Version als PDF-Datei auf einem Datenträger (Stick oder CD/DVD)
  • Teilnahmenachweis Pflichtvorlesung "Gute Wissenschaftliche Praxis"
    In § 1 Abs. 2 der Satzung der Charité zur Sicherung Guter Wissenschaftlicher Praxis ist festgelegt, dass die Teilnahme am Kurs "Gute Wissenschaftliche Praxis" für Promovierende verpflichtend ist.
  • Ausweis oder Pass
    Sie müssen sich bei der Antragstellung durch ein gültiges Personaldokument ausweisen können.

Nachträgliche Genehmigung einer Monographie: Liste der einzureichenden Unterlagen

Der Regelfall ist, dass eine Registrierung zum Dr. rer. medic., Dr. rer. cur. und PhD bzw. zum MD/PhD mit dem Ziel einer Publikationspromotion vorgenommen wurde.

Eine Monographie kann aber auch nachträglich beantragt werden, wenn sich während des Promotionsvorhabens dringende und plausible Gründe ergeben, die Anlass genug dafür sind, von einer Publikationspromotion abzuweichen: Zur Beratung des Antrages in der Promotionskommission werden die promovierende Person und der Betreuer beziehungsweise die Betreuerin eingeladen.

Dem Antrag mit einer ausführlichen Begründung auf nachträgliche Genehmigung einer Monographie sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • ein ausführlicher Arbeits-, Zeit- und Publikationsplan, der dem von der Promotionskommission erstellten Leitfaden folgt und der vom Erstbetreuer oder von der Erstbetreuerin mitunterzeichnet ist: Die verbindliche Vorlage finden Sie unter Links & Downloads.
  • ein ausführlicher Lebenslauf – falls vorhanden mit Publikationsliste