Promotionsverfahren nach der alten Promotionsordnung der Charité

Richtlinien zum Eröffnen eines Promotionsverfahrens zum PhD bzw. MD/PhD in Form einer Monographie

1. Rechtsgrundlage ist die Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät CharitéUniversitätsmedizin Berlin vom 29.10.2007. Die Ordnung steht für Sie in der rechten Spalte zum Download bereit. 

2. Der Antrag auf Eröffnung eines Promotionsverfahrens ist schriftlich und in deutscher Sprache beim/bei der Vorsitzenden der Promotionskommission zu stellen. Einen Gestaltungsvorschlag finden Sie ebenfalls in der rechten Spalte.

3. Für die Eröffnung ist Ihre persönliche Anwesenheit notwendig.

Dem Antrag sind weiterhin beizufügen:

a) 4 Exemplare mit verbindlichem Titelblatt

Die vier auf eigene Kosten maschinenschriftlich angefertigten und gebundenen Exemplare der Dissertation im DIN-A4-Format müssen in englischer Sprache verfasst werden.

Ein verbindliches, von der Fakultät vorgegebenes Muster für die Gestaltung des Deckblattes finden Sie in der rechten Spalte.

Der Titel der Dissertation ist kurz und allgemein verständlich zu formulieren. Abkürzungen sind zu vermeiden. Außerdem sind die gültigen Regeln der deutschen Sprache einzuhalten. Bei tierexperimentellen Arbeiten ist in den Arbeiten das Aktenzeichen und das Datum der behördlichen Genehmigung für die Tierversuche anzugeben.

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass bei deutschsprachigen Dissertationen auch ein Abstakt auf Englisch (max. 400 Wörter) und bei englischsprachigen Dissertationen auch ein Abstrakt auf Deutsch (max. 400 Wörter) in den Exemplaren eingebunden sein muss.

b) Zeugnis

Es ist möglich, entweder eine beglaubigte Kopie des Hochschulzeugnisses oder eine unbeglaubigte Fotokopie abzugeben, wobei hier die Originalurkunde zur Kontrolle mit vorzulegen ist.

c) Lebenslauf

Ein vom Bewerber/von der Bewerberin unterschriebener Lebenslauf für die Akte ist bitte separat vorzulegen. Der Lebenslauf sollte Angaben über Studiengänge, Berufstätigkeit, Erwerb akademischer Grade und frühere Promotionsversuche enthalten. Studiengänge und verliehene akademische Grade sind durch Zeugnisse zu belegen. 

Wichtig: Der unterschrieben Lebenslauf ist außerdem Bestandteil der Dissertation und am Ende der Schrift mit einzubinden.

d) Publikationsliste

Eine Publikationsliste (wenn vorhanden) ist für die Akte bitte seperat vorzulegen.

Wichtig: Die Publikationsliste ist (soweit vorhanden) außerdem Bestandteil der Dissertation und ist am Ende der Schrift hinter dem Lebenslauf einzubinden.

e) eidesstattliche Erklärung

Ein weiterer Bestandteil der Arbeit ist die vom Bewerber/von der Bewerberin unterschriebene Erklärung, dass die Dissertation von ihm/ihr selbst und ohne die (unzulässige) Hilfe Dritter verfasst wurde, auch in Teilen keine Kopie anderer Arbeiten darstellt und die benutzten Hilfsmittel sowie die Literatur vollständig angegeben sind.

Die Erklärung ist am Ende der Dissertation einzubinden.

Ein unverbindliches Muster kann in der rechten Spalte heruntergeladen werden.

f) Abstrakt

Ein gesondertes, nicht gebundenes Exemplar des Abstrakts auf deutsch und englisch (jeweils max. 400 Wörter) der Dissertation mit Angabe des Titels der Dissertation und des Namens des/der Bewerbers/in für die Akte.

g) Führungszeugnis

Ein polizeiliches Führungszeugnis (darf am Tage der Einreichung nicht älter als 8 Wochen sein).

h) Gutachtervorschlagbogen

Ein vom betreuenden Hochschullehrer/von der betreuenden Hochschullehrerin unterschriebener und gestempelter Vordruck mit 5 Gutachtervorschlägen.

Das entsprechende Formular dazu finden Sie in der rechten Spalte zum Download.

i) Ausweis / Pass

Der Bewerber/die Bewerberin muss sich bei der Antragstellung durch ein gültiges Personaldokument ausweisen können.