Promotionsverfahren nach der neuen Promotionsordnung der Charité

Richtlinien zum Eröffnen eines Promotionsverfahrens zum PhD bzw. MD/PhD oder Dr. PH in Form einer Monographie

1. Rechtsgrundlage ist die Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät CharitéUniversitätsmedizin Berlin vom 03.12.2012. Die Ordnung steht für Sie in der rechten Spalte zum Download bereit.

2. Der Antrag auf Eröffnung eines Promotionsverfahrens ist schriftlich beim/bei der Vorsitzenden der Promotionskommission zu stellen. Einen Gestaltungsvorschlag finden Sie ebenfalls in der rechten Spalte.

3. Für die Eröffnung ist Ihre persönliche Anwesenheit notwendig

4. Die Zulassung zum Promotionsverfahren ist vor Beginn der Arbeit zu beantragen. Entsprechende Informationen finden Sie im §6 (2) der Promotionsordnung und hier.

Dem Antrag sind weiterhin beizufügen:

a) 3 Exemplare mit verbindlichem Titelblatt

Die drei auf eigene Kosten angefertigten und gebundenen Exemplare der Dissertation im DIN-A4-Format müssen in englischer Sprache verfasst werden.

Ein verbindliches, von der Fakultät vorgegebenes Muster für die Gestaltung des Deckblattes finden Sie in der rechten Spalte.

Der Titel der Dissertation ist kurz und allgemein verständlich zu formulieren. Abkürzungen sind zu vermeiden. Außerdem sind die gültigen Regeln der deutschen Sprache einzuhalten. Bei tierexperimentellen Arbeiten ist in den Arbeiten das Aktenzeichen und das Datum der behördlichen Genehmigung für die Tierversuche anzugeben.

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass bei deutschsprachigen Dissertationen auch ein Abstakt auf Englisch und bei englischsprachigen Dissertationen auch ein Abstrakt auf Deutsch in den Exemplaren eingebunden sein muss.

b) Zeugnis/Diplomurkunde/Masterurkunde

Es ist möglich, entweder eine beglaubigte Kopie des Hochschulzeugnisses oder eine unbeglaubigte Fotokopie abzugeben, wobei hier die Originalurkunde zur Kontrolle mit vorzulegen ist.

c) Lebenslauf

Ein vom Bewerber/von der Bewerberin unterschriebener Lebenslauf für die Akte ist bitte separat vorzulegen. Der Lebenslauf sollte Angaben über Studiengänge, Berufstätigkeit, Erwerb akademischer Grade und frühere Promotionsversuche enthalten. Studiengänge und verliehene akademische Grade sind durch Zeugnisse zu belegen. 

Wichtig: Der unterschrieben Lebenslauf ist außerdem Bestandteil der Dissertation und am Ende der Schrift mit einzubinden.

d) Publikationsliste

Eine Publikationsliste (wenn vorhanden) ist für die Akte bitte seperat vorzulegen.

Wichtig: Die Publikationsliste ist (soweit vorhanden) außerdem Bestandteil der Dissertation und ist am Ende der Schrift hinter dem Lebenslauf einzubinden.

e) eidesstattliche Erklärung

Ein weiterer Bestandteil der Arbeit ist die vom Bewerber/von der Bewerberin unterschriebene eidesstattliche Versicherung, dass die Dissertation von ihm/ihr selbständig und ohne offengelegte Hilfe Dritter verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel genutzt wurden ...

Das verbindliche Muster der Erklärung finden Sie zum Herunterladen auf der rechten Seite.

Die eidesstattliche Versicherung ist am Ende der Dissertation mit einzubinden. Auf der Erklärung die sich in der Dissertation befindet, müssen nur Sie unterschreiben.
Eine ausgedruckte Version der Erklärung ist bitte separat für die Akte vorzulegen. Bei bereits erfolgten Publikationen zu Ihrer Dissertation muss diese Erklärung ebenfalls von Ihrem Betreuer/Ihrer Betreuerin unterschrieben sein.

f) Abstrakt

Ein gesondertes, nicht gebundenes Exemplar des Abstrakts der Dissertation auf deutsch und englisch mit Angabe des Titels der Dissertation und des Namens des/der Bewerbers/in für die Akte.

g) Führungszeugnis

Ein polizeiliches Führungszeugnis (darf am Tage der Einreichung nicht älter als 8 Wochen sein).

h) Gutachtervorschlagbogen

Ein vom betreuenden Hochschullehrer/von der betreuenden Hochschullehrerin unterschriebener und gestempelter Vordruck mit 5 Gutachtervorschlägen.

Das entsprechende Formular dazu finden Sie in der rechten Spalte zum Download.

i) Primärdatensatz

Die Promotionskommission ist auf der Grundlage der Satzung zur Guten Wissenschaftlichen Praxis angehalten, strichprobenartige Überprüfungen vorzunehmen. Dazu ist eine getreue Kopie des Primärdatensatzes der zugrunde liegenden Arbeiten in geeigneter digitaler Form (DVD, CD oder Stick) bzw. die genaue postalische oder elektronische Adresse mit Nennung der verantwortlichen Person/Personen, bei der/denen die Daten für einen Zeitraum von 10 Jahren abzurufen sind, abzugeben bzw. zu nennen.

j) Ausweis / Pass

Der Bewerber/die Bewerberin muss sich bei der Antragstellung durch ein gültiges Personaldokument ausweisen können.