Eignungsfeststellungsprüfung

Herausragende Bachelor-Absolvent/inn/en können bei der Promotionskommission einen Antrag auf Feststellung der grundsätzlichen Eignung zur Promotion zu den Graden Dr. rer. medic., PhD oder MD/PhD stellen, wenn sie einen Bachelorgrad mit der ECTS Note A in einem Fach erlangt haben, der für das angestrebte Promotionsfach und Promotionsthema relevant ist.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Tabellarischer Lebenslauf, aus dem lückenlos der akademische Werdegang hervorgeht
  • Detaillierte Aufstellung aller besuchten Lehrveranstaltungen und erbrachten Prüfungsleistungen (von der entsprechenden Hochschule ausgestellt oder beglaubigt)
  • Alle erworbenen Hochschulzeugnisse, insbesondere das Bachelorzeugnis
  • Ein Exemplar der Bachelorarbeit
  • Das bzw. die Gutachten zur Bachelorarbeit, falls vorhanden
  • Zwei Empfehlungsschreiben von Hochschullehrern/innen, in denen insbesondere auf die Befähigung zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit auf Promotionsniveau eingegangen wird
  • Ein Verzeichnis aller Publikationen, falls vorhanden
  • Angaben zu wissenschaftlichen Preisen/Auszeichnungen sowie Angaben zu sonstigen Qualifikationen, Erfahrungen oder Leistungen, die für die Feststellung der Promotionseignung relevant sind
  • Ein Motivationsschreiben mit Begründung, warum die Promotion ohne Master- bzw. äquivalenten Abschluss angestrebt wird
  • Eine Angabe von angestrebtem Promotionsfach, angestrebtem Doktorgrad und Promotionsthema

Bei einem aussichtsreichen Antrag erfolgt eine schriftliche Einladung vor den Eignungsfeststellungsausschuss. Der/die Kandidat/in trägt etwa 20 Minuten zu einem selbstgewählten wissenschaftlichen Thema vor, das in Zusammenhang mit dem angestrebten Promotionsthema und Promotionsfach steht. Das Thema ist sieben Tage vorher beim Promotionsbüro schriftlich bekanntzugeben. In der anschließenden Diskussion von maximal 40 Minuten Dauer sollen die Inhalte des Vortrages, das angestrebte Promotionsfach und -thema, die wissenschaftliche Qualifikation des/der Antragstellers/in, sein/ihr akademischer Werdegang sowie weitere Inhalte, die Aufschluss über die Eignung zur Promotion geben, thematisiert werden. Die Feststellung der Eignung kann mit Auflagen verbunden werden. Die schriftliche Mitteilung der Eignung zur Promotion ist bei der Registrierung des Promotionsvorhabens mit den weiteren Unterlagen im Promotionsbüro vorzulegen.

Ihren Antrag auf Eignungsfeststellung können Sie mit den oben genannten Unterlagen im Promotionsbüro einreichen.