Schriftliche Promotionsleistung (Dissertation)

Für die Grade Dr. med., Dr. med. dent. und Dr. rer. medic. können Sie als schriftliche Promotionsleistung (Dissertation) entweder eine bestimmte Anzahl von Publikationen (Publikationspromotion) oder eine Monographie vorlegen. Für die Grade PhD und MD/PhD ist die Publikationspromotion vorgesehen.

Publikationspromotion

Für den Dr. med., den Dr. med. dent. und den Dr. rer. medic. wird als schriftliche Promotionsleistung (Dissertation) mindestens eine Originalpublikation als Erstautor/in in einer „peer-reviewed“ Fachzeitschrift sowie ein in der Regel 5 000-10 000 Wörter umfassender Manteltext vorgelegt, der nicht mehr als 40 Referenzen enthalten soll. Dieser Manteltext muss die folgenden Punkte enthalten: Darstellung des Forschungsstandes, vertiefte Schilderung der Methodik, der wesentlichen neuen Ergebnisse, der sich daraus ergebenden klinischen Anwendungen oder weiterführenden wissenschaftlichen Fragestellungen, detaillierte Aufstellung der selbst erbrachten Leistungen. Die schriftliche Promotionsleistung ist in deutscher oder englischer Sprache abzufassen.

Für den PhD und den MD/PhD werden als schriftliche Promotionsleistung (Dissertation) mindestens eine Originalpublikation als Erstautor/in in einer international führenden „peer-reviewed“ Fachzeitschrift oder drei Originalpublikationen mit mindestens einer Erstautorenschaft in einer „peer-reviewed“ Fachzeitschrift sowie ein in der Regel 5 000-10 000 Wörter umfassender Manteltext vorgelegt, der nicht mehr als 40 Referenzen enthalten soll. Dieser Manteltext muss die folgenden Punkte enthalten: Darstellung des Forschungsstandes, vertiefte Schilderung der Methodik, der wesentlichen neuen Ergebnisse, der sich daraus ergebenden klinischen Anwendungen oder weiterführender wissenschaftlicher Fragestellungen und einer detaillierten Aufstellung der selbst erbrachten Leistungen. Die schriftliche Promotionsleistung sollte in englischer Sprache abgefasst werden.

Das Veröffentlichungsdatum der letzten Publikation darf nicht länger als ein Jahr vor der Eröffnung des Promotionsverfahrens zurückliegen.

Monographie

Für den Dr. med., den Dr. med. dent. und den Dr. rer. medic. kann eine Monographie eingereicht werden. Bei der Abfassung einer Monographie in englischer Sprache kann die Promotionskommission die sprachliche Qualität der Arbeit durch ein Sprachgutachten überprüfen lassen. Die Kosten dafür trägt der/die Promovend/in.

Eine temporär inhaltsgeschützte Monographie ist nach Genehmigung durch die Promotionskommission möglich. Der Antrag ist bei der Registrierung des Promotionsvorhabens miteinzureichen. Näheres entnehmen Sie der Rubrik Registrierung.

Für die Promotion zum PhD oder zum MD/PhD kann eine Monographie oder eine temporär inhaltsgeschützte Monographie eingereicht werden, wenn dies vor Aufnahme des Promotionsvorhabens bei der Registrierung durch die Promotionskommission genehmigt wird. Näheres entnehmen Sie der Rubrik Registrierung.

Bescheinigung eines akkreditiertn Statistikers (§ 8 Abs. 2a) PromO)

Wenn Sie ein Promotionsvorhaben planen, das einen relevanten statistischen Teil umfasst, und wenn Sie mittels einer Monographie promovieren wollen, müssen Sie mit Ihrem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens eine Bescheinigung eines bei der Promotionskommission akkreditierten Statistikers vorlegen, dass die statistische Bearbeitung in Art und Umfang ausreichend ist (§ 8 Abs. 2 a PromO).
Wir empfehlen Ihnen dazu, sich an die Service Unit Biometrie des Öffnet externen Link im aktuellen FensterInstituts für Biometrie klinische Epidemiologie (iBikE) zu wenden.

Sofern Sie begleitend zu Ihrer Forschungsarbeit die kostenlose statistische Beratung der Service Unit in Anspruch nehmen, stellt Ihnen das Institut für Biometrie klinische Epidemiologie auf Anfrage eine entsprechende Bescheinigung aus.
Bitte vereinbaren Sie hierfür online einen Beratungstermin über die Institutshomepage. Melden Sie die Beratung rechtzeitig an, da die Verfügbarkeit von Terminen sich nach der aktuellen Nachfrage richtet.
Idealerweise vereinbaren Sie eine Beratung zu Beginn Ihres Promotionsvorhabens, das heißt in der Planungsphase, und einen weiteren Termin in der Durchführungs- oder Auswertungsphase. Zum ersten Beratungstermin bringen Sie bitte auch die vom Promotionsbüro bestätigte Kopie Ihrer Promotionsvereinbarung mit.
Die Inhalte des Beratungsgespräches werden dokumentiert. Nach Absolvierung dieses Beratungsgespräches wird Ihnen der Berater/die Beraterin der Service Unit Biometrie eine Bescheinigung über die begleitende Statistik-Beratung ausstellen. Diese Bescheinigung legen Sie dann bitte Ihren Unterlagen bei, wenn Sie den Antrag auf Eröffnung Ihres Promotionsvorhabens stellen.

Wenn Sie ein Promotionsvorhaben mittels Monographie planen, das keinen relevanten statistischen Teil umfasst (beispielsweise bei einem rein geisteswissenschaftlichen Projekt), so vermerken Sie dies bitte an geeigneter Stelle auf der Promotionsvereinbarung. Sie werden in diesem Fall von der Pflicht zur Vorlage der Bescheinigung nach § 8 Abs. 2 a) PromO befreit.

Wenn Sie mittels Vorlage von Publikationen promovieren wollen (Publikationspromotion), so gilt die Pflicht zur Vorlage der Bescheinigung nach § 8 Abs. 2 a) für Sie generell nicht. Eine statistische Beratung ist dennoch empfohlen.