Informationen und Hinweise für Gutachter

Die gültigen Promotionsordnungen der Charité - Universitätsmedizin Berlin schreiben vor, dass mindestens einer der drei Gutachter/Gutachterinnen außerhalb der Charité als Hochschullehrer/Hochschullehrerin tätig sein muss.

Sie sind berechtigt, in Ihrem Gutachten auf Mängel und Fehler hinzuweisen und die Korrektur zur Auflage zu machen. Bitte unterscheiden Sie hierbei, ob die Kritikpunkte und deren Korrektur die Benotung Ihrerseits beeinflussen, oder ob es sich hierbei um "Kleinigkeiten" handelt, die lediglich vor Drucklegung behoben werden sollten. Nur wenn Sie am Ende Ihres Gutachtens eine Überarbeitung ausdrücklich fordern, wird der Doktorand/die Doktorandin von der Promotionskommission dazu aufgefordert. Die korrigierte Fassung wird Ihnen danach zur abschließenden Begutachtung erneut zugesandt.

Wir bieten Ihnen eine von uns entworfene

Gutachtenvorlage deutsch  / englisch

an, die Ihnen die Begutachtung erleichtern soll. Hinweise und Kommentare zu der Vorlage können Sie uns gern mitteilen.

Wir bitten Sie, die in der hiesigen Fakultät gültigen Empfehlungen zur Bewertung einer schriftlichen Promotionsleistung anzuwenden. Da nach Eingang der kompletten Gutachten die Arbeiten mindestens zwei Wochen im Promotionsbüro ausliegen, könnten relevante Abweichungen von dieser Benotungsskala zu einem Einspruch führen.

summa cum laude (ausgezeichnet, 0):
Selbstständig durchgeführte Arbeit mit hohem wissenschaftlichen Erkenntniswert und methodisch wie formal ausgezeichneter Ausführung. Doktorand/Doktorandin hat erhebliche eigenständige Beiträge zu Problemstellung und Methodik geleistet. Der Doktorand/ die Doktorandin sollte Erstautor/Erstautorin einer in einer international anerkannten "peer reviewed" Zeitschrift veröffentlichten Originalarbeit zum Promotionsthema sein. Über Ausnahmen entscheidet die Promotionskommission.

magna cum laude (sehr gut, 1):
Selbstständig durchgeführte Arbeit mit beträchtlichem wissenschaftlichen Erkenntniswert und methodisch wie formal sehr guter Ausführung. Der Doktorand/ die Doktorandin hat eigenständige Beiträge zu Problemstellung und Methodik geleistet. Der Doktorand/die Doktorandin sollte Koautor/in einer in einer international anerkannten "peer reviewed" Zeitschrift veröffentlichten Originalarbeit zum Promotionsthema sein. Über Ausnahmen entscheidet die Promotionskommission.

cum laude (gut, 2):
Selbstständig ausgeführte Arbeit mit wissenschaftlichem Erkenntniswert und methodisch wie formal  guter Ausführung. Publizierbare Teilergebnisse sollten vorliegen.

rite (bestanden, 3):
Selbstständig ausgeführte Arbeit mit wissenschaftlichem Erkenntniswert und methodisch wie formal  ausreichender Ausführung.   

non sufficit (nicht genügend, 4):
Alle Arbeiten, die nicht mindestens die Kriterien des "rite" erfüllen.

 

 

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