Häufig gestellte Fragen

Hier geben wir Antworten auf Ihre häufig gestellten Fragen (FAQ = Frequently Asked Questions). Bei Klick auf die Frage springen Sie direkt auf die Antworten dazu.

Ich möchte an der Charité promovieren. Wo und wie finde ich ein Thema?

Wir bieten unter AKTUELLES einen Themenkatalog an. Sollen Sie dort nichts Geeignetes finden, dann fragen Sie bitte in der Klinik/dem Institut, entsprechend Ihres „Wunschfaches“ nach. Leider beteiligen sich nicht alle Einrichtungen an dieser Möglichkeit geeignete Doktoranden/Doktorandinnen auf diesem Weg zu suchen.

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Ich habe einen Abschluss als Dipl.- !!! (FH). Kann ich damit zum Dr. rer. medic./ Dr. rer. cur. promovieren?

Der Fachhochschulabschluss zum Diplom wird in der Regel als Voraussetzung anerkannt. Eine verbindliche Entscheidung darüber fällt die Promotionskommission zum Zeitpunkt, wenn die Promotionsvereinbarung mit dem entsprechenden Studienabschluss vorgelegt wird.

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Ich habe einen Bachelor-Abschluss. Kann ich damit promovieren?

Die Promotionsordnung der Charité vom 3.12.12 erlaubt dies, wenn Sie eine Bachelor-Abschlussnote erreicht haben, die einer ECTS Note A äquivalent ist und wenn Sie mit einem Masterstudiengang, vorzugsweise in den Lebenswissenschaften, begonnen haben. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie sich einer umfassenden Prüfung unterwerfen. Die Komplexität und die Felder Ihrer Prüfung werden von der Promotionskommission nach Vorlage Ihrer Promotionsvereinbarung individuell festgelegt.

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Benötige ich ein Ethikvotum ?

Gemäß § 15 Berufsordnung der Ärztekammer Berlin muss sich der Arzt/die Ärztin sowohl vor der Durchführung biomedizinischer Forschung am Menschen als auch vor dem Beginn von epidemiologischen Untersuchungen mit personenbezogenen Daten durch eine bei einer Ärztekammer oder bei einem Medizinischen Fachbereich einer Hochschule gebildeten Ethik-Kommission über die mit seinem/ihrem Vorhaben verbundenen berufsethischen und berufsrechtlichen Fragen beraten lassen.

Die aktuelle Berufsordnung für Berliner Ärzte finden Sie unter  Öffnet externen Link im aktuellen Fenster Die entsprechende Textstelle ist § 15 Abs. 2.

Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Ethikkommission der Charité, Frau Dr. Katja Orzechowski, Tel. 030/450517221

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Gibt es eine einzuhaltende Frist zwischen der Anmeldung und der Eröffnung eines Promotionsverfahrens?

Nein, es gibt keine Frist.

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Wann muss ich mich anmelden?

Sie müssen sich in jedem Fall und egal für welchen akademischen Grad am Anfang Ihrer Promotion, d. h., wenn Sie anfangen sich mit dem geplanten Thema wissenschaftlich zu beschäftigen, im Promotionsbüro mit der ausgefüllten Promotionsvereinbarung registrieren. Wenn Sie dies bisher noch nicht getan haben und schon länger als ein halbes Jahr tätig sind, dann legen Sie bitte ein Schreiben mit einer kurzen Erklärung für den Grund der Verspätung der Registrierung bei.

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Muss ich für die Anmeldung meines Promotionsverfahrens persönlich im Promotionsbüro erscheinen?

Nein, die Promotionsvereinbarung und die dazugehörige Anlage können Sie auch gern per Post schicken. Bitte füllen Sie diese kompett in allen Feldern aus. Nicht zutreffende Felder bitte auch als solche kennzeichnen. Sie erhalten in der darauffolgenden Woche eine bestätigte Kopie per Post zugesandt.

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Bis wann müssen die Unterlagen für die Zulassung für eine MONOGRAPHIE zum Dr. rer. medic. oder Dr. rer. cur. oder PhD oder MD/PhD oder Dr. PH oder zum Antrag auf Eröffnung einer Publikationspromotion im Promotionsbüro vorliegen?

Unter „Wir über uns“ finden Sie die Sitzungstermine der Promotionskommission. 13 Kalendertage vorher müssen die Unterlagen sowohl in Papierform als auch ein Teil davon in elektronischer Form im Promotionsbüro vorliegen.
Der Antrag auf Zulassung zur Monographie ist in jedem Fall am Anfang zu stellen. Sollte sich erst während der Arbeit mit dem Promotionsthema ergeben, dass die eigentlich geplante Publikationspromotion nicht möglich ist, dann ist zu diesem Zeitpunkt der Antrag mit einer ausführlichen Begründung einzureichen.

 

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Ich bin nach der alten Promotionsordnung vor dem 3.12.12 angemeldet bzw. habe dazu die Zulassung erhalten. Wie lange kann ich noch nach der alten Promotionsordnung das Promotionsverfahren eröffnen?

Sie haben noch bis zum 2.12.2015 dazu die Möglichkeit.

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Ich bin nach der alten Promotionsordnung vor dem 3.12.12 angemeldet bzw. habe dazu die Zulassung erhalten. Kann ich das Promotionsverfahren auch nach der neuen Promotionsordnung eröffnen?

Das können Sie bis zum 2.12.2015 selbst entscheiden. Danach ist die Übergangsfrist ausgelaufen und Sie müssen nach der neuen Promotionsordnung das Promotionsverfahren eröffnen.

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Ich habe Probleme in der Betreuung mit meinem Doktorvater/meiner Doktormutter. Was kann ich tun?

Die Vergabe eines Promotionsthemas ist für einen Hochschullehrer/eine Hochschullehrerin kein Privatanliegen. Das heißt, die Klinik- oder Institutsleitung wäre hier bei langfristigen und großen Problemen einer der ersten möglichen Ansprechpartner vor der Promotionskommission. Sie können sich auch vertrauensvoll an die Ombudspersonen der Charité  Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwenden und um eine Vermittlung oder Beratung bitten

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Mein betreuender Hochschullehrer/meine betreuende Hochschullehrerin verlässt die Charité. Darf er/sie weiterhin mein Betreuer/meine Betreuerin sein?

Wenn er/sie weiterhin Mitglied der Charité bleibt, d. h. weiterhin die Lehrbefugnis an der Charité behält, und nicht z. B. an eine andere Universität als Hochschullehrer/Hochschullehrerin berufen wird, kann er/sie Sie auch nach dem Ausscheiden weiterhin betreuen.
Wenn er/sie nicht mehr Mitglied der Charité bleibt, dann gilt folgendes:
1. wenn Sie sich vor dem 3.12.12 angemeldet haben, dann benötigen wir ein kurzes Schreiben von dem betreuenden Hochschullehrer/von der betreuenden Hochschullehrerin, der/die auf der Anmeldung unterschrieben hatte, dass er/sie die Betreuung an ….. übergeben hat.
2. Wenn Sie sich in Form der Promotionsvereinbarung nach dem 3.12.12 angemeldet haben, kann der/die auf Position 2 Genannte aufrücken.

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Muss ich zur Eröffnung meines Promotionsverfahrens (Abgabe der fertigen Dissertation) persönlich anwesend sein?

Ja, Sie müssen sich ausweisen und noch eine Reihe von Unterschriften im Promotionsbüro leisten. Jedoch gibt es auch immer Ausnahmen. Stellen Sie dazu bitte einen schriftlichen Antrag mit dem Grund dafür. Die Promotionskommission wird dann entscheiden. Sollte Ihrem Antrag stattgegeben worden sein, dann geht dies aber nur über eine dritte Person, nicht auf dem Postweg.

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Wie lange dauert das Promotionsverfahren von der Einreichung der fertigen Dissertation bis zur Promotionsurkundenverleihung?

Ca. 6 Monate sollten eingeplant werden. Der größte Unsicherheitsfaktor ist die Zeit für die Gutachter. Leider werden die 8 Wochen Begutachtungszeit von den wenigsten Gutachtern eingehalten.

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Was geschieht, wenn die Gutachter die vorgegebene Begutachtungszeit nicht einhalten?

Nach Ablauf der 8-Wochenfrist beginnt im 4-Wochenrhythmus ein Mahnverfahren. Ob ein neuer Gutachter/eine neue Gutachterin benannt wird, entscheidet die Promotionskommission im Einzelfall. Ein neuer Gutachter/eine neue Gutachterin hat dann wieder die Begutachtungszeit von 8 Wochen und eine Garantie, dass hier nicht auch ein Verzug eintritt, haben wir nicht. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass wir zum ausstehenden Gutachten schneller gelangen, wenn wir fristgemäß „mahnen“.

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Gibt es eine Frist zwischen dem Eingang der Gutachten und der mündlichen Prüfung?

Alte Promotionsordnung: Nein, es gibt keine Fristen. Wir gehen davon aus, dass Sie das größte Interesse daran haben, das Promotionsverfahren zeitnah abzuschließen. Die Termine mit den Prüfern bei den Einzelprüfungen vereinbaren Sie selbst und den Termin für die Disputation vereinbaren wir gemeinsam.
Neue Promotionsordnung: Ja, innerhalb von 2 Jahren muss die Promotionsprüfung absolviert sein.

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Was wird in der Prüfung gefragt?

Die Promotionskommission ist bemüht, die Prüfer/Prüferinnen entsprechend des Promotionsthemas festzulegen. Darum sollte es in erster Linie gehen.

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Welche Art des polizeilichen Führungszeugnisses (privates oder behördliches) wird verlangt?

Es wird keine bestimmte Art gefordert.

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Was sind Primärdaten? Wie lange müssen Primärdaten aufbewahrt werden?

Primärdaten sind die Daten, aus denen sich die Tabellen, Grafiken und Abbildungen Ihrer Dissertation ergeben. Diese Daten müssen mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden.

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Was ist eine Promotionsumgebung?

Die Promotionsumgebung ist eine Plattform, die Weiter- und Fortbildung bereitstellt, die zum Gelingen einer Promotion erforderlich sind. Dieses Projekt ist noch nicht aktiv und wird damit noch nicht angeboten.

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Was ist ein TOP-Journal?

Zur Bestimmung, ob es sich um eine führende Fachzeitschrift („Topjournal“) handelt, gehen Sie bitte auf folgende URL: http://admin-apps.webofknowledge.com/JCR/JCR

In die Vorauswahl kommen die ersten 30 % der nach Impact Factor sortierten Journale des Fachgebietes. Liegt der jeweilige Eigenfaktor der Journale bei 0,01 oder höher, handelt es sich um ein „Topjournal“. Über die Anerkennung der Fachzeitschrift entscheidet die Promotionskommission. Über die Anerkennung von Publikationen mit geteilter Erstautorenschaft, die bereits in einem anderen Promotionsverfahren genutzt wurden, entscheidet die Promotionskommission ebenfalls.

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Wann und wo bekomme ich meine Urkunde?

In einem bis zu 5 mal im Jahr stattfindenden Festakt wird Ihnen die Urkunde überreicht und damit die Promotion verliehen. Diese Veranstaltungen finden in der Regel im AudiMax der HU und FU statt. Ein Termin im Jahr findet im Konzerthaus am Gendarmenmarkt statt. 4 Wochen vor dem Urkundenverleihungstermin müssen Sie alle Teile des Promotionsverfahrens (Prüfung/en und Pflichtveröffentlichung über die Bibliothek) absolviert und alle Nachweise dazu im Promotionsbüro vorgelegt haben.

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Ich kann an dem geplanten Festakt nicht teilnehmen. Wie bekomme ich meine Urkunde?

Nach dem Verleihungstermin liegt die Urkunde zur Abholung im Promotionsbüro bereit. Sie selbst können vorbeikommen, um die Urkunde abzuholen oder Sie schicken Jemanden mit einer schriftlichen Vollmacht vorbei. In Ausnahmefällen können wir Ihnen die Urkunde auch per Post zuschicken. Zu diesem Zweck benötigen wir von Ihnen einen mit 6,10 € frankierten und mit einer deutschen Adresse adressierten A4-Rückumschlag.

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